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IT Glossar

V


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V-Modell lifecycle methodology Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Regelungen, die die Gesamtheit aller Aktivitäten und Produkte und deren logische Abhängigkeiten bei der Entwicklung und Pflege/Änderung von Systemen, deren Aufgabenerfüllung vorwiegend durch den Einsatz von IT realisiert wird, im Bereich der Bundesverwaltung festlegen.
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validation siehe Validierung
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Validierung validation Sachgebiet:
QS
Quelle:
I8402
Bestätigen aufgrund einer Untersuchung und durch Führung eines Nachweises, daß die besonderen Forderungen für einen speziell vorgesehenen Gebrauch (Erwartungshaltung des Anwenders) erfüllt worden sind.

Bemerkung:
Eine Validierung kann durchgeführt werden - in Form einer Prüfung des Endproduktes gegen die Erwartung des Anwenders, - in Form einer Simulation auf der Basis von Zwischenergebnissen, bei der der Anwender einbezogen wird und - als Prüfschritt im Rahmen einer Durchführungsentscheidung am Ende einer Entwicklungsstufe bei inkrementeller Systementwicklung.
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Variable
"Variable" ist eine Begriff aus höheren Programmiersprachen. Dort kann über die Deklaration einer Variablen ein Speicherbereich im Arbeitsspeicher reserviert und über den Namen der Variablen addressiert werden.
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variant siehe Variante
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Variante variant Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Varianten sind zeitgleich nebeneinander liegende Ausprägungen von Produkten
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Verarbeitung, verteilte processing, distributed Sachgebiet:
SE
Quelle:
DÜV
Bei verteilter Verarbeitung werden Funktionen eines zusammengehörigen Anwendungskomplexes auf mehrere Rechnersysteme verteilt. Verteilte Verarbeitung geht davon aus, daß Anwendungsprogramme nicht immer mit allen Bestandteilen (Benutzeroberfläche, Datenzugriffe, fachliche Verarbeitungsanteile) auf einem Rechnersystem ausgeführt werden, sondern vielmehr Teilfunktionen anforderungsgerecht auf dedizierte Rechnersysteme verteilt werden. Dies erfordert eine rechnersystemübergreifende Kommunikation auf Anwendungsprogrammebene (Programm-zu-Programm-Kommunikation).
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Verbindlichkeit Sachgebiet:
SI
Quelle:
VM
Juristische Anerkennung bestimmter Transaktionen in IT-Systemen. Ein Verlust der Verbindlichkeit von Informationen stellt sich dann ein, wenn eine Information nicht korrekt ist, wenn die Nachweisbarkeit über Sender und Empfänger nicht gegeben ist oder wenn die Authentizität der Information nicht nachgewiesen werden kann.
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Verbundverarbeitung cooperative processing Sachgebiet:
SE
Quelle:
DÜV
Hauptmerkmal von Verbundverarbeitung ist die Benutzung verteilter Daten (verteilte Datenhaltung) und/oder verteilter Funktionen (verteilte Verarbeitung) innerhalb einer Transaktion, wobei eine Programm-zu-Programm-Kommunikation durchgeführt wird. Die an einer Verbundverarbeitung beteiligten Rechnersysteme werden prinzipiell als gleichberechtigte Partner aufgefaßt.

Bemerkung:
Verbundverarbeitung bedeutet nicht zwangsläufig auch verteilte Datenhaltung, solange beispielsweise lediglich die aus einer Mainframe-Transaktion gewonnenen Daten auf einem PC oder einer Workstation weiterbearbeitet werden (Beispiel einer entfernten Datenhaltung). Umgekehrt führt verteilte Datenhaltung zwangsläufig zu einer Verbundverarbeitung, wenn verteilte Daten gemeinsam verarbeitet werden sollen.
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Verdeckter Kanal Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Kommunikationsweg, der einen den Sicherheitsanforderungen zuwiderlaufenden Informationsfluß ermöglicht.
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Vererbung inheritance Sachgebiet:
SE
Quelle:
OOT
Die Vererbung ist ein Konstruktionsprinzip bei der Klassenbildung. Neue Klassen können durch Spezialisierung oder Generalisierung bereits bestehender Klassen definiert werden. Unterklassen erben dabei die Instanzvariablen und Methoden der Oberklassen. Der Unterschied zu einer oder mehreren Oberklassen wird in der jeweiligen Unterklasse definiert. Die Vererbung führt zur hierarchischen Anordnung von Klassen, die sich über mehrere Stufen erstrecken kann. Es wird zwischen Einfach- und Mehrfachvererbung unterschieden.
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Verfeinerung refinement Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Die Verfeinerung einer Systembeschreibung entspricht der Aufspaltung eines Systems in Teilsysteme und deren Beschreibung. DurchVerfeinerung erhaltene Teilsysteme können durch weitere Verfeinerung wieder inTeilsysteme (Komponenten) aufgespalten werden. Dieser Vorgang wird bis zum implementierten System fortgesetzt.
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Verfügbarkeit availability Quelle:
VM
Wahrscheinlichkeit, ein System zu einem vorgegebenen Zeitpunkt in einem funktionsfähigen Zustand anzutreffen.
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verification siehe Verifizierung
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verification condition siehe Verifikationsbedingung
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verifikation and validation, independent siehe Verifikation und Validation, unabhängige
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Verifikation und Validation, unabhängige verifikation and validation, independent Sachgebiet:
QS
Quelle:
Eigendefinition
Durchführung von Verifikations- und Validationsmaßnahmen durch eine von der Entwicklungsorganisation unabhängige Personengruppe.
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Verifikation, formale proof of correctness Quelle:
EHB
Nachweis der Korrektheit von Programmen mit formalen Mitteln (z. B. weakestprecondition-Kalkül) auf der Basis formaler Spezifikation.
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Verifikationsbedingung verification condition Sachgebiet:
SI
Quelle:
ZSI
Bei der Anwendung von Verifikationsmethoden erzeugte Formeln der Prädikatenlogik, deren Gültigkeit nachgewiesen werden muß.
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Verifizierung verification Quelle:
I8402
Bestätigen aufgrund einer Untersuchung und durch Führung eines Nachweises, daß die festgelegten Forderungen erfüllt worden sind.

Bemerkung:
Die Verifizierung kann als Prozeß- oder Produktprüfung durchgeführt werden.
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Verläßlichkeit dependability Sachgebiet:
SI
Quelle:
PDCD
Die Übereinstimmung zwischen erwarteter (spezifizierter) und erbrachter Leistung eines Dienstes oder Systems. Zusammenfassender Begriff für Aspekte der Sicherheit (securityund safety), Zuverlässigkeit (reliability) und Verfügbarkeit (availability).
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Version version Quelle:
VM
Unter Versionen werden zeitlich nacheinander liegende Ausprägungen eines Produktes verstanden.

Bemerkung:
Alle Produkte einer Konfiguration (Software, Dokumente) besitzen eine individuelle Versionsangabe (Beispiele: a, b,c; 1.2, 1.3, 1.4). Jede formale oder inhaltliche Änderung an einem Konfigurationsprodukt bewirkt eine Erhöhung der Versionsangabe.
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version siehe Version
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Vertrauensbereich security domain, trusted domain, confidence domain Quelle:
ECMA
Ein geschlossener, zusammenhängender Bereich, dessen Gestaltung und Verhalten bzgl. des interessierenden Aspekts wohldefiniert ist und der bzgl. dieses Aspekts einen einheitlichen Grad an Vertrauen genießt und der unter Kontrolle einer einzelnen bekannten Instanz steht.

Bemerkung:
Im Bereich SI gemäß [ECMA 46]: eine geschlossene Gruppe von Subjekten und Objekten, für die eine einzige Sicherheitspolitik gilt, die ihrerseits von einem Sicherheitsadministrator durchgesetzt wird. Im Rahmen der Statistik wird der Vertrauensbereich auch Konfidenzbereich genannt und gibt an, in welchem Wertebereich ein noch unbekannter statistischer Parameter mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit liegt.
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Vertrauenswürdig trusted Sachgebiet:
SI
Quelle:
SGDN
Eine Systemkomponente heißt vertrauenswürdig, wenn darauf vertraut werden kann, daß diese die Einhaltung der relevanten Sicherheitspolitik erzwingt.

Bemerkung:
Vertrauenswürdigkeit ist eine Sicherheitseigenschaft, deren Besitz durch ein Sicherheitszertifikat gezeigt werden kann. Die Definition von vertrauenswürdiges Subjekt entspricht nicht ganz diesem Verständnis von vertrauenswürdig. Die Übersetzung desBegriffs trusted mit vertrauenswürdig ist irreführend und nicht korrekt (trustworthy =vertrauenswürdig). Zutreffender wäre die Übersetzung von trusted mit demfolgenden Relativsatz: ...der/dem vertraut wird. Daher sollte in diesemZusammenhang der Begriff trusted unübersetzt verwendet werden. Damit wird auch ausgedrückt, daß trusted durch eine axiomatische Festlegung entsteht.
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Vertrauenswürdigkeit trustworthiness Sachgebiet:
SI
Quelle:
SC27
Ein Maß für das Vertrauen, das dem IT-System entgegengebracht werden kann, daß die Sicherheitsmerkmale und die Sicherheitsarchitektur des Systems der Sicherheitspolitik genau entsprechen und diese erzwingen.
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Vertrauenswürdigkeitsprofil assurance profile Sachgebiet:
SI
Quelle:
ITSEC
Eine Anforderung an den Evaluationsgegenstand, wobei an unterschiedliche sicherheitsspezifische Funktionen unterschiedliche Vertrauensanforderungen gestellt werden.
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Vertraulichkeit confidentiality Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Ein System gewährleistet Vertraulichkeit, wenn die in ihm enthaltenen Informationen nur berechtigten Subjekten zur Kenntnis gelangen. Eine Information ist dann vertraulich, wenn sie nur berechtigten Subjekten zur Kenntnis gelangt ist.
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Verwundbarkeit vulnerability Sachgebiet:
SI
Quelle:
SGDN
Eine Schwachstelle eines Systems oder der Mangel an Kontrolle, die es erlauben oder erleichtern, einen Angriff gegen ein spezielles Gut oder Ziel vorzunehmen.

Bemerkung:
Verwundbarkeit kann durch Unterlassung entstehen oder in Zusammenhang mit Mangel an starken, vollständigen oder konsistenten Kontrollen auftreten.Verwundbarkeit kann auch durch mangelhafte Implementierung entstehen.
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Vor Ort austauschbare Einheit Field Replaceable Unit (FRU) Sachgebiet:
QS
Quelle:
VM
Eine vor Ort austauschbare Einheit ist eine austauschbare Einheit, die im zur Benutzung freigegebenen System ausgetauscht werden kann.
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Vorbedingung precondition Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Bedingung, deren Zutreffen Voraussetzung für die Gültigkeit einer Aussage (z.B. einer Nachbedingung) in einer Spezifikation ist.

Bemerkung:
Vorbedingungen werden häufig bei der Spezifikation von Funktionen eingesetzt. Sie beschreiben dann die Umstände (z.B.den Zustand eines Systems), unter denen die Funktion benutzt (aufgerufen) werden darf.
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Vorhaben Quelle:
VM
Alle administrativ verfolgbaren Unternehmungen innerhalb des Phasenvorlaufes und innerhalb des Phasenablaufs.
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vulnerability siehe Verwundbarkeit
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Überischt der Sachgebiete

AB Allgemeiner Begriff
k.A. kein Thema
KM Konfigurationsmanagement
KO Kommunikationstechnik
PM Projektmanagement
QS Qualitätssicherung
SE Software Engineering
SI Sicherheit
UML Unifed Modelling Language
VW Vertragswesen

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