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IT Glossar

S


A Ä B C D E f G H I K L M N O P Q R S T U V W Z


Sabotage sabotage Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Eine bewußt herbeigeführte Aktion mit dem Ziel, den normalen Ablauf einer Handlung zustören. Dabei werden direkte Schäden durch die Aktion in Kauf genommen. Ziel ist i.a. jedoch ein Schaden durch die Störung des Ablaufs der Handlung.
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sabotage siehe Sabotage
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Schaden damage Sachgebiet:
AB
Quelle:
SIHB
Minderung des Wertes, den ein Objekt für eine IT-Anwendung darstellt, wenn eine Bedrohung eintritt.
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Schema schema Sachgebiet:
SE
Ein Schema ist eine in einem Formalismus (Datenmodell) abgefaßte Definition von Datenstrukturen mit Integritätsbedingungen.
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schema siehe Schema
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Schemaspezifikation, konzeptionelle Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine konzeptionelle Schemaspezifikation ist eine formale Beschreibung eines konzeptionellen Datenmodells.
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Schemaspezifikation, logische Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine logische Schemaspezifikation ist eine formale Beschreibung eines logischen Datenmodells.
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Schnittstelle interface Quelle:
VM
Gedachter oder tatsächlicher Übergang an der Grenze zwischen zwei Funktionseinheiten mit den vereinbarten Regeln für die Übergabe von Daten oder Signalen.
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Schutzbedürftigkeit Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Ein Maß für die Höhe des benötigten Schutzes, welches (normalerweise) direktproportional ist zu dem Anteil des festgestellten Risikos, das oberhalb der tragbaren Restrisikogrenze liegt. Ein festgestelltes Risiko unterhalb der tragbaren Restrisikogrenze bedeutet, daß keine Schutzbedürftigkeit besteht.
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Schwachstelle weakness Sachgebiet:
SI
Quelle:
SIHB
Eigenschaft von Objekten, die sie für Bedrohungen anfällig macht.
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security siehe Sicherheit
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security architecture siehe Sicherheitsarchitektur
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security domain, trusted domain, confidence domain siehe Vertrauensbereich
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security function siehe Sicherheitsfunktion
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security measure siehe Sicherheitsmaßnahme
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security mechanism siehe Sicherheitsmechanismus
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security model (,formal) siehe Sicherheitsmodell (,formales)
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security requirement siehe Sicherheitsanforderung
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security service siehe Sicherheitsdienst
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security, IT- siehe Sicherheit, IT-
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Segment Quelle:
VM
Unterstruktur eines Systems. Es gibt Segmente mit IT-Anteil (auch: IT-Segment) und solche ohne IT-Anteil.
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Segment, DV- dp segment Quelle:
Eigendefinition
Bestandteil eines Systems das mindestens eine SW-Konfigurationseinheit enthält. Ein System-Bestandteil ist nach folgendenKriterien als DV-Anteil zu kategorisieren: - Der System-Bestandteil ist eindeutig innerhalb des Systems hinsichtlich seiner Aufgabe (Funktionalität) und seiner Erscheinungsform zu identifizieren und abzugrenzen. Er ist hinsichtlich Funktionalität und Erscheinungsform homogen. - Der System-Bestandteil kommuniziert mit seiner Umgebung über sachorientierte Schnittstellen. - Der System-Bestandteil liefert eine komplexe Funktionalität mit Hilfe von SW auf einer dedizierten HW-Basis. - Der System-Bestandteil läßt sichzerlegen in 1..n SE´s, 0..n HW´s, 0..n Nicht-DV-Anteile.
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Selbstprüfung Sachgebiet:
QS
Quelle:
I8402
Prüfung des Arbeitsergebnisses durch den Ausführenden selbst gemäß festgelegter Regeln.

Bemerkung:
Selbsprüfungen finden im Rahmen des Submodells SE statt.
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semantics siehe Semantik
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Semantik semantics Sachgebiet:
AB
Quelle:
ZSI
Inhaltliche Bedeutung der Regeln und Konstrukte einer Sprache.
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sensitivity label siehe Sensitivitätskennung
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sensitivity level, siehe Sicherheitsstufe eines Objekts
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Sensitivitätskennung sensitivity label Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Die Sensitivitätskennung ist ein Attribut einer (sensitiven) Informationseinheit, das deren Sicherheitsstufe kennzeichnet.

Bemerkung:
Der Begriff kann auch bezüglich der Ermächtigungsstufen von Personen und Subjekten interpretiert werden.
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Separation of Duty (SoD) Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Bei der Separation of Duty werden sensible Aufgaben in mehrere Teilaufgaben zerlegt, die jeweils von Subjekten in unterschiedlichenRollen durchzuführen sind. Entscheidend ist dabei, daß verschiedene Personen, idealerweise mit gegensätzlichen Interessen, zusammenwirken müssen. Dies kann u.a. dadurch erreicht werden, daß man Rollenkombinationen definiert, die nicht (gleichzeitig) von ein und derselben Person eingenommen werden dürfen.

Bemerkung:
Dahinter steht das Prinzip der Aufteilung von Verantwortlichkeiten. Diese Sicherheitsmaßnahme kann zur Realisierung des Mehraugenprinzips eingesetzt werden und trägt damit u.a. zur Erhaltung der internen und externen Konsistenz der Daten bei. Der englische Begriff separation of duty hat sich im Deutschen eingebürgert. Es gibt keine gängige oder treffende deutsche Übersetzung dafür.
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Server Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Prozeß bzw. Rechner, der IT-Dienstleistungen zentral für Client-Prozesse bzw. Client-Rechner zur Verfügung stellt.

Bemerkung:
Server werden meist als zentralisierter Dienst durch einen Arbeitsrechner realisiert (Beispiele: Datei-Server, Druck-Server, Datenbank-Server).
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SEU, sichere Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Eine sichere SEU ist eine SEU, in der angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen sind, z.B. zur Gewährleistung der Vertraulichkeit der Entwicklungsobjekte, Gewährleistung der Integrität der Entwicklungsobjekte und Entwicklungsfunktionen, Gewährleistung der Verfügbarkeit der Entwicklungsobjekte und der Entwicklungsfunktionen.
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SEU-Architektur Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Die Festlegung der Teile und Leistungen einer SEU sowie deren Anordnung und Zusammenwirken innerhalb der SEU wird als SEU-Architektur bezeichnet.
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SEU-Datenhaltung Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Zur SEU-Datenhaltung gehören die Komponenten einer SEU, die sich mit der Datenhaltung innerhalb einer SEU befassen (z. B. Data Dictionary, Projektbibliothek, Entwicklungsdatenbank).
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SEU-Leistungseinheit Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine SEU-Leistungseinheit ist eine aus (SEU-)Benutzersicht erwartete und identifizierbare Leistung, die eine SEU rechnerunterstützt anzubieten hat. Sie ist das Gliederungselement des Softwareanteils einer SEU aus Benutzersicht.
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SEU-Referenzmodell Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Ordnungsschema aller IT-technischen Dienstleistungen einer SEU, die dem V-Modell entspricht.
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SEU-Spezifikation Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine Festlegung von Anforderungen an die bei der Entwicklung von Software zum Einsatz kommenden Geräte (Hardware), Programme (Software) und organisatorischen Maßnahmen (Vorgehensweise, Verfahren, Methode) wird als Spezifikation einer Software-Entwicklungsumgebung (SEU-Spezifikation) bezeichnet.
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Sicherheit security Quelle:
Eigendefinition
Sicherheit ist ein Zustand, in dem Risiken, die aufgrund von Bedrohungen vorhanden sind, durch Sicherheitsmaßnahmen auf eintragbares Maß reduziert worden sind.

Bemerkung:
Diese Definition entspricht der umgangssprachlichen Verwendung des Begriffs Sicherheit. Sie gibt aber keine Vorgehensbeschreibung, wie man zur Sicherheit gelangt, denn dazu wären folgende offene Punkte noch zu klären: Die Bedrohungen, welche betrachtet werden, müßten explizit aufgezählt werden, ebenso die jeweiligen Sicherheitsmaßnahmen, die zur Beschränkung ihrer Auswirkungen eingesetzt wurden. Jede einzelne Maßnahme ist bzgl. ihrer Wirksamkeit gegen die korrespondierende(n) Bedrohung(en) zubewerten und das aus dem Einsatz der Maßnahmen resultierende Restrisiko zu bestimmen. Für jede der betrachteten Bedrohungen ist ein tragbares Maß an Risiko festzulegen, welches mit dem ermittelten Restrisiko verglichen wird. Um den(subjektiven) Forderungen bzgl. Sicherheit zu genügen, darf das Restrisiko das jeweilige, bezogen auf einzelne Bedrohungen, tragbare Maß nicht überschreiten. Alle Aussagen in Bezug auf Sicherheit sind Wahrscheinlichkeitsaussagen, da subjektive Größen involviert sind, die mehr oder weniger richtig oder falsch sein können. Zu diesen Größen zählen u.a. Bedrohungen, Risiken, Wirksamkeit von Maßnahmen und tragbares Maß. Die erreichbare bzw. erreichte Sicherheit ist immer relativ zu den gemachten Annahmen zu sehen. Zudem sei auf das Problem hingewiesen, daß Bedrohungen existieren können, die nicht erkannt worden sind oder für die keine Maßnahmen bekannt sind. Nach [ISO 9126] ist Sicherheit ein Untermerkmal des Qualitätsmerkmals Funktionalität.
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Sicherheit, IT- security, IT- Sachgebiet:
SI
Quelle:
SIHB
Ist der Zustand eines IT-Systems, in dem die Risiken, die beim Einsatz dieses IT-Systems aufgrund von Bedrohungen vorhanden sind, durch angemessene Sicherheitsmaßnahmen auf ein tragbares Maß beschränkt sind.

Bemerkung:
DV-Sicherheit und Datensicherheit sind veraltete Begriffe, die im Sinne von IT-Sicherheit verwendet werden. Ursprünglich wurde im militärischen Bereich zwischen DV-Sicherheit (Sicherheit der Datenverarbeitung auf Stand-alone-Rechnern) und Fernmeldesicherheit unterschieden. IT-Sicherheit schließt beide Bereiche ein. Die technische Entwicklung führte dazu, daß auch im Fernmeldewesen zunehmend digitale, programmierbare Rechner eingesetzt werden und immer mehr Computer vernetzt sind. Somit verschmelzen beide Bereiche allmählich untereinander. Deshalb verliert die traditionelle Trennungder Begriffe - IT-Sicherheit - DV-Sicherheit, compter security (COMPUSEC) - Fernmeldesicherheit, communication security(COMSEC) an Bedeutung.
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Sicherheitsanforderung security requirement Sachgebiet:
SI
Quelle:
SIHB
Sicherheitsanforderungen ergeben sich nach der Durchführung der Risikoanalyse daraus, daß gegen die Bedrohungen, von denen unannehmbar hohe Risiken ausgehen, etwas unternommen werden muß.
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Sicherheitsarchitektur security architecture Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Die Sicherheitsarchitektur eines Systems beschreibt dessen Prinzipien, Merkmale und Strukturen, die dem Sicherheitsaspekt Rechnung tragen. Sie bildet einen Rahmen, der Sicherheitsmechanismen aufnimmt, Sicherheitspolitiken umsetzbar macht und für Applikationen zu einem homogenen Ganzen integriert.

Bemerkung:
Unter der Sicherheitsarchitektur versteht man nicht nur die Sicherheitsaspekte der Architektur, wie dies in [SGDN] zum Ausdruck kommt, sondern auch die Architektur der sicherheitsrelevanten Systemteile. Sie ist nicht nur eine Beschreibung, sondern auch eine Leitlinie bei der Entwicklung. [SGDN]: security architecture is the subset of computer architecture dealing with the security of the computer or communicationsystem.
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Sicherheitsdienst security service Sachgebiet:
SI
Quelle:
I7498
Ein Sicherheitsdienst wird von einer oder mehreren Schichten kommunizierender offener Systeme bereitgestellt. Er leistet Gewähr für angemessene Sicherheit der Systeme oder der Datenübertragung.
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Sicherheitsfunktion security function Sachgebiet:
SI
Quelle:
ITSK
Funktionen, die die Sicherheitsanforderungen im IT-System verwirklichen.
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Sicherheitskonzept Sachgebiet:
SI
Quelle:
SIHB
Das Sicherheitskonzept ist ein Papier, in dem die ausgewählten Sicherheitsmaßnahmen beschrieben und begründet werden.

Bemerkung:
Dabei sind die Sicherheitsmaßnahmen so auszuwählen, daß die Risiken auf ein akzeptables Maß reduziert werden, und daß die Maßnahmen unter dem Gesichtspunkt von Kosten und Nutzen gerechtfertigt sind.
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Sicherheitskritisches Ereignis Sachgebiet:
SI
Quelle:
ITSK
Ein Ereignis, welches einen Verstoß gegen die Sicherheitsanforderungen bzw. Sicherheitspolitik bewirken kann.
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Sicherheitsmaßnahme security measure Sachgebiet:
SI
Quelle:
SIHB
Vorkehrung, die getroffen wird, um eine IT-Anwendung gegen Bedrohungen zuschützen.

Bemerkung:
Innerhalb des Gebietes Sicherheit wird statt Sicherheitsmaßnahme meist der Begriff Maßnahme verwendet.
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Sicherheitsmechanismus security mechanism Sachgebiet:
SI
Quelle:
SIHB
Vorgehensweise oder Lösungsprinzip, die oder das dazu dient, eine oder mehrere Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Sicherheitsmechanismen sind somit ein Teil von Sicherheitsmaßnahmen und betreffen ihre Realisierung.

Bemerkung:
Innerhalb des Gebietes Sicherheit wird statt Sicherheitsmechanismus der Begriff Mechanismus verwendet.
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Sicherheitsmodell (,formales) security model (,formal) Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Ein (formales) Sicherheitsmodell ist eine abstrakte Beschreibung der nach der zugrundeliegenden Sicherheitspolitik für wesentlich gehaltenen Aspekte der systeminternen Sicherheit eines IT-Systems oder seiner Spezifikation mittels Definitionen und Regeln (in mathematischer Formelsprache mit verbindenden Texten). Das Sicherheitsmodell dient dazu, die Widerspruchsfreiheit der Sicherheitspolitik nachzuweisen und so weit wie möglich eine Validierung der Spezifikation des IT-Systems unter Benutzung formaler Hilfsmittel zu unterstützen.

Bemerkung:
Ein Sicherheitsmodell entspricht einer Verkürzung der Realität. Es dient der formalen Validierung. Konkrete Sicherheitsmodelle modellieren spezielle Sicherheitspolitiken (z. B. Bell-La Padulamulti level security policy).
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Sicherheitspolitik system security policy Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Eine Sicherheitspolitik beschreibt grundlegende sicherheitsbezogene Ziele einer Organisation sowie Regeln und Randbedingungen, mit denen den als bedeutsam angesehenen allgemeinen Bedrohungen ihrer Systeme entgegengewirkt wird. Aus der Sicherheitspolitik lassen sich Sicherheitsanforderungen ableiten.

Bemerkung:
Die Übersetzung von system security policy ins Deutsche mit Sicherheitspolitik ist unzutreffend, hat sich aber so eingebürgert. Es wird empfohlen, den deutschen Ausdruck in dieser Bedeutung nicht zu verwenden, um Verwechslungen mit der nationalen Sicherheitspolitik der Bundesregierung zuvermeiden.
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Sicherheitsstufe eines Objekts sensitivity level, Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Eine Sicherheitsstufe eines Objekts ist ein Element aus einem Schema zur Bewertung (Klassifikation) sensitiver Informationen. Hierbei wird einer hierarchischen Stufung (sensitiver als) eine davon unabhängige Zuordnung zu Kategorien (Need-to-know-Prinzip) überlagert.

Bemerkung:
Den Sicherheitsstufen von Informationen bzw. Objekten stehen entsprechende Ermächtigungsstufen (privileges) bei den kenntnisberechtigten Personen bzw.Subjekten gegenüber.
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Sicherheitsstufe eines Subjekts subject security level Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Die Sicherheitsstufe eines Subjekts ist ein Attribut eines Subjekts, das seine Vertrauenswürdigkeit in einem bestimmten Kontext ausdrückt (z. B. für geheim ermächtigt).
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side effect siehe Nebeneffekt
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Simple Network Management Protocol (SNMP) Sachgebiet:
KO
Quelle:
Eigendefinition
Weit verbreitetes Protokoll zur Überwachung und Kontrolle von Netzaktivitäten, das auf dem Internet-Protokoll basiert.
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software siehe Software (SW)
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Software (SW) software Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Programme für Datenverarbeitungssysteme, die zusammen mit deren Eigenschaften zusätzliche Betriebsarten oder Anwendungsarten ermöglichen. Software umfaßt die Computerprogramme mit den zugehörigen Daten und der Dokumentation.
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software development siehe Software-Entwicklung
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software engineering environment siehe Software-Entwicklungsumgebung (SEU)
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software quality metric siehe Software-Qualitätsmaß
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Software, nicht-operative software, non-operational Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Software, die nicht ablauffähig ist oder nicht für die routinemäßige Leistungserbringung vorgesehen ist.
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software, non-operational siehe Software, nicht-operative
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software, operational siehe Software, operative
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Software, operative software, operational Sachgebiet:
AB
Quelle:
SWDok
Software ist operativ, wenn sie auf der Zielplattform ablauffähig ist und in derjenigen Form vorliegt, welche die für den produktiven Einsatz geforderte Leistung erbringt. Dies impliziert, daß alle Anforderungen an die Software - insbesondere die Qualitäts- und Kritikalitätsanforderungen - erfüllt sind.

Bemerkung:
Operativ bedeutet nicht fehlerfrei, denn operativ wird nicht allein anhand technischer Kriterien entschieden, sondern wesentlich anhand des nutzungsorientierten Kriteriums Leistungserbringung für den produktivenEinsatz. Operative Software ist im operationellenTeil eines Systems installiert.
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software, supporting siehe Software, Unterstützungs-
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Software, Unterstützungs- software, supporting Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Software zur Entwicklung und Pflege/Änderung der operativen Software.

Bemerkung:
Unterstützungs-Software ist ein Werkzeug. Vgl. Software-Pflege, Software-Änderung.
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Software-Einheit (SW-Einheit) Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Element der Erzeugnisstruktur, das ausschließlich aus Software besteht.
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Software-Engineering Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Ein systematisches Vorgehen beim Entwurf, der Entwicklung, der Nutzung, der Pflege/Wartung und der Nutzungsbeendigung von Software-Produkten unter Einsatz geeigneter Konzepte, Methoden, Techniken und Werkzeuge.

Bemerkung:
Wird auch synonym verwendet für die Menge der unterstützenden Hilfsmittel und den damit befaßten Wissenschaftsbereich.
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Software-Entwicklung software development Sachgebiet:
SE
Quelle:
IEEE
Umfaßt Definition der Anforderungen, Entwurf, Implementierung, Integration, Prüfung und manchmal die Installation von Software.
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Software-Entwicklung, computergestützte Computer Aided Software Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Engineering (CASE) Oberbegriff für alle Aktivitäten des Software-Engineering, bei denen eine Software-Entwicklungsumgebung zum Einsatz kommt.
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Software-Entwicklungsumgebung (SEU) software engineering environment Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Hardware, Software und organisatorische Maßnahmen (Vorgehensweise, Konzepte, Methoden), die bei der Systementwicklung in einem Projekt verwendet werden.
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Software-Entwicklungsumgebung, integrierte Environment, Integrated (IPSE) Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine Software-Entwicklungsumgebung (SEU), wobei die Betonung auf dem Aspekt der Integration der SEU-Komponenten liegt.
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Software-Komponente (SW-Komponente) Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Softwarebaustein einer SW-Einheit. SW-Komponenten können ihrerseits andere SW-Komponenten, SW-Module und/oder Datenbanken enthalten.
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Software-Life Cycle Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Der Zeitraum beginnend bei der Idee zu einem Software-Produkt und endend, wenn das Produkt aus der Nutzung genommen wird. Der Software-Life Cycle wird zeitlich in einzelne aufeinanderfolgende Phasenunterteilt. Parallel oder alternativ kann eine Einteilung in logisch aufeinanderfolgendeTätigkeiten erfolgen.
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Software-Modul (SW-Modul) Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
SW-Module sind die kleinsten zuprogrammierenden Softwarebausteine einer SW-Einheit, deren Behandlung noch durch das V-Modell geregelt wird.

Bemerkung:
Das V-Modell geht nicht auf den technischen Inhalt eines SW-Moduls ein. Es wird angenommen, daß ein SW-Modul anhand folgender Kriterien gebildet wird: Abgeschlossenheit, Geheimnisprinzip, Datenabstraktion, Kapselung, Schnittstellenspezifikation, Schnittstellenminimalität, Überschaubarkeit, Testbarkeit, usw. Die Programmiersprache Ada bietet zur Implementierung von SW-Modulen das Paketkonzept an (natürlich können auch Unterprogramme oder Tasks benutzt werden).
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Software-Pflege und -Änderung Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Alle Maßnahmen, die ergriffen werden, - um eine zur Benutzung freigegebene Programmausstattung funktionsfähig zu erhalten, ohne daß Spezifikationen geändert oder erweitert werden - um eine Änderung oder Erweiterung der Spezifikationen in einer zur Benutzung freigegebenen Programmausstattung zuberücksichtigen (Software-Änderung).
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Software-Qualitätsmaß software quality metric Sachgebiet:
QS
Quelle:
I9126
Eine quantitative Skala und eine Methode, mit welchen der Wert bestimmt werden kann, den ein Indikator für ein bestimmtes Software-Produkt aufweist.

Bemerkung:
Ordinale Skalen sind im Sinne dieser Normin gleicher Weise anwendbar.
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Software-Änderung Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um eine Änderung oder Erweiterung der Spezifikationen in einer zur Benutzung freigegebenen Programmausstattung zu berücksichtigen.
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Softwarebaustein Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Ein nach Aufbau oder Zusammensetzung abgrenzbares programmtechnisches Gebilde. Ein Softwarebaustein kann ein SW-Modul, eine Datenbank, eine SW-Komponente oder eine Software-Konfigurationseinheit sein.
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specialization siehe Spezialisierung (ER)
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specification siehe Spezifikation
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specification, algebraic siehe Spezifikation, algebraische
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specification, axiomatic siehe Spezifikation, axiomatische
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specification, formal siehe Spezifikation, formale
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Spezialisierung (ER) specialization Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Durch die Spezialisierung werden Ausprägungen eines Entitätstyps in Teilmengen mit spezifischen Charakteristiken unterteilt. Diese Teilmengen werden als eigenständige Entitätstypen modelliert.
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Spezifikation specification Quelle:
EHB
Ein Dokument, welches alle (Nutzer-) Anforderungen an das System oder an Teile des Systems, die vorgesehene Architektur, das geplante funktionale Verhalten oder andere (qualitative) Eigenschaften genau und nachvollziehbar beschreibt.

Bemerkung:
Man unterscheidet zwischen Anforderungs- und Designspezifikation. Spezifikation wird auch synonym für die Aktivität zur Erstellung dieses Dokuments gebraucht. Unterschiedlichen Systemebenen entsprechen auch unterschiedlicheSpezifikationsebenen, die einen unterschiedlichen Detaillierungsgrad aufweisen (z. B. Top-level-Spezifikation, Feinspezifikation).
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Spezifikation, algebraische specification, algebraic Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine algebraische Spezifikation ist ein Spezialfall einer formalen Spezifikation. Sie ist zweigeteilt in Signatur und Axiome. Die Signatur ist eine Beschreibung der verwendeten und spezifizierten Typen und Operationen. Die Axiome beschreiben die Semantik der Operationen durch algebraische Gleichungen.
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Spezifikation, axiomatische specification, axiomatic Sachgebiet:
SE
Quelle:
ZSI
Eine axiomatische Spezifikation ist ein Spezialfall einer formalen Spezifikation. Sie wird durch Formeln der Prädikatenlogik (sog. Axiome) dargestellt.
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Spezifikation, formale specification, formal Sachgebiet:
SE
Quelle:
ZSI
Spezifikation in einer formalen Sprache. Sie ist Voraussetzung für eine formale Verifikation.
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Sprache, formale language, formal Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Sprache mit einer formal definierten Syntax und eindeutig definierter Semantik.

Bemerkung:
Formale Sprachen können auch Sonderzeichen und graphische Elemente beinhalten, sofern deren Semantik eindeutig definiert ist.
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state siehe Zustand (eines Systems)
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state transition siehe Zustandsübergang
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state, secure siehe Zustand, sicherer
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statement of work siehe Lastenheft
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Styleguide Sachgebiet:
SE
Quelle:
Fähn
Sammlung von Richtlinien zur Gestaltung einer interaktiven grafischen Benutzeroberfläche, wobei Beschreibung, Gestaltung und Handhabung der Objekte und die darauf anzuwendenden Funktionen im Vordergrund stehen (z.B. IBM-SAA/CUA Guide to User Interface Design (1991), OPENLOOK - Graphical Interface Functional Specification (1989), usw.).

Bemerkung:
Verschiedene Software-Produkte, die den Regeln eines Styleguides folgen, haben ein einheitliches Look and Feel.
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sub system siehe Subsystem
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sub-model siehe Submodell
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subject siehe Subjekt
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subject security level siehe Sicherheitsstufe eines Subjekts
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subject, trusted siehe Subjekt, vertrauenswürdiges
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Subjekt subject Sachgebiet:
AB
Quelle:
DTI
Ein Subjekt ist eine aktive Einheit, üblicherweise in Form einer Person, eines Prozesses oder eines Gerätes, die Informationsfluß zwischen Objekten bewirkt oder den Systemzustand verändert.
Seitenanfang

Subjekt, vertrauenswürdiges subject, trusted Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Subjekt als Teil einer vertrauenswürdigen Rechenbasis, das zwar die Sicherheitspolitik verletzen kann, dem aber vertraut wird, daß es diese Verletzung nur in begründeten Ausnahmefällen vornimmt.

Bemerkung:
Dieses Verständnis eines vertrauenswürdigen Subjekts entstammt dem Bell-La Padula Modell.
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Submodell sub-model Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Ein aus einer bestimmten Sicht abgeschlossenes Teilmodell des V-Modells. Das V-Modell besteht aus den Submodellen: - Systemerstellung (SE) Submodell, in dem die Erstellung eines IT-Systems geregelt wird. Die Erstellung der Software erfolgt unter Berücksichtigung der Schnittstelle zur Hardware. - Qualitätssicherung (QS) Submodell, in dem die präventiven Maßnahmen zur Erreichung der Qualitätsziele und zur Vermeidung von Qualitätsrisiken sowie die analytischen Maßnahmen zum Nachweis der geforderten Qualität beschrieben werden. - Konfigurationsmanagement (KM) Submodell, in dem die Verwaltung der, während der Software-Entwicklung anfallenden Produkte aller vier Submodelle, geregelt wird. Ihre verschiedenen Versionen und Beziehungen zueinander werden konsistent gehalten, Änderungen werden überwacht und Zugriffe werden kontrolliert.

Bemerkung:
Das Submodell QS umfaßt - Planung von präventiven, konstruktiven und analytischen Maßnahmen; - Vorbereitung, Sicherstellung, Durchführung und Berichtswesen für die analytischen Maßnahmen, und bezieht sich auf Organisation, Prozesse und Produkte.
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Subschema subscheme Sachgebiet:
SE
Quelle:
Locke
Durch Subschemata werden verschiedene Anwendungs- bzw. Nutzersichten auf eine Datenbank bereitgestellt. Dabei sind auf Basis des Datenbankschemas folgende Operationen denkbar: - von Ausschnitten, - Ein- und Ausblenden von Attributen und - Umbenennungen.
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subscheme siehe Subschema
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Subsystem sub system Quelle:
VM
Teil eines Systems oder eines Subsystems, besteht aus Subsystemen und/oder Segmenten. Subsysteme werden aus lösungsorientierter Sicht identifiziert.

Bemerkung:
Aus der Sicht des V-Modells werden Subsysteme wie Systeme behandelt.
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SW-Teilstruktur Quelle:
VM
Teil einer (zu erstellenden) SW-Einheit, der einen beliebigen Ausschnitt aus der ukünftigen Software-Architektur darstellt. Dies kann eine SW-Komponente, ein SW-Modul, eine Datenbank oder ein Aggregat von bereits (teil-) integrierten SW-Teilstrukturen sein.
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SWPÄ-Software Quelle:
VM
Software zur Fehlerdiagnose und -lokalisierung in der operativen Software (u. U.auch der HW).
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Synchronisation synchronization Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Gegenseitige Abstimmung des Ablaufs nebenläufiger Prozesse.

Bemerkung:
Synchronisation ist z.B. nötig, wenn parallele Prozesse gemeinsam zu definierten Punkten ihrer Bearbeitung kommen müssen, bevor sie ihren Ablauf fortsetzen (getakteterAblauf), oder wenn die Prozesse Informationen austauschen (Kommunikation).
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synchronization siehe Synchronisation
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Syntax syntax Sachgebiet:
AB
Quelle:
ZSI
Formale Regeln zum Aufbau der Konstrukte einer Sprache.
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syntax siehe Syntax
Seitenanfang

system siehe System, IT-System
Seitenanfang

system administrator siehe Systemverwalter
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system architecture siehe Systemarchitektur
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system development, evolutionary siehe Systementwicklung, evolutionäre
Seitenanfang

system development, objectoriented siehe Systementwicklung, objektorientierte
Seitenanfang

system reliability siehe Systemsicherheit
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system security policy siehe Sicherheitspolitik
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System(s), operationeller Teil eines system, operational part of a Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Der operationelle Teil des Systems liefert die Leistung, die der Nutzer erwartet.

Bemerkung:
Der nicht-operationelle Teil eines Systems beinhaltet die Teile, die zur Entwicklung und Integration des Systems benötigt werden.
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System, IT-System system Quelle:
I12207
Einheitliches Ganzes, das aus einem oder mehreren Prozessen, Hardware, Software, Einrichtungen und Personen besteht, das die Fähigkeit besitzt, vorgegebene Forderungen oder Ziele zu befriedigen. Für das V-Modell werden nur Systeme betrachtet, deren Aufgabenerfüllung vorwiegend durch den Einsatz von ITrealisiert wird. Für derartige Systeme wird abkürzend der Begriff IT-System verwendet.
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system, networked siehe System, vernetztes
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System, offenes system, open Quelle:
Eigendefinition
Ein System, dessen Komponenten in Aufbau und Funktionsweise in Übereinstimmung mit anerkannten Standards stehen, so daß sie ausgetauscht, durch weitere Komponenten ergänzt werden können und selbst einbindbar sind in umfassendere Systeme.

Bemerkung:
Gegensatz zu proprietäres System (proprietary system). Zur Nutzung der Eigenschaft Offenheit muß auch das Wissen über das System, insbesondere seine Schnittstellen, geeignet offengelegt sein (Dokumentation). Siehe Open System Interconnection (OSI)- Referenzmodell.
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system, open siehe System, offenes
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system, operational part of a siehe System(s), operationeller Teil eines
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System, operationelles Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
IT-System, das einen Systemauftrag erfüllt. Auf dem operationellen System läuft die operative Software.
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System, vernetztes system, networked Sachgebiet:
AB
Quelle:
LIDV
Ein vernetztes System besteht aus physikalisch/räumlich verteilten, lose gekoppelten, meist asynchron arbeitenden autonomen Komponenten. Das Zusammenwirken der Komponenten wird von einem Netz koordiniert. Die Vernetzung eines Systems schafft die physikalischen Voraussetzungen für seine Verteilung. Die charakterisierenden Eigenschaften eines verteilten Systems sind: es beinhaltet mehrere autonome Rechner (bzw. Prozessoren), die durch ein Netz verbunden sind, es ist in der Nutzung gegenüber der Existenz der autonomen Rechner und gegenüber dem Netz, das die Recher verbindet, transparent, seine autonomen Rechner kooperieren zur Erlangung gemeinsamer Ziele des verteilten Systems.

Bemerkung:
Die Abgrenzung zwischen Vernetzung und Verteilung besteht darin, daß die Vernetzung schwerpunktmäßig den Aspekt der physikalischen Verteiltheit und der dazu nötigen technischen Mittel betont, während die Verteilung den Aspekt der logischen, funktionalen Verteiltheit hervorhebt.
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Systemarchitektur system architecture Quelle:
VM
Die Systemarchitektur beschreibt den statischen Aufbau eines Systems als vernetzte Struktur, mit den Elementen der generischen Erzeugnisstruktur. Betrachtet werden dabei die Elemente der Erzeugnisstruktur bis einschließlich der SW-Einheiten/HW-Einheiten. Die Architekturen der SW-Einheiten und HW-Einheiten finden sich in den zugehörigen Architekturdokumenten.

Bemerkung:
Dynamische Aspekte des Systems werden über die Beschreibung der Funktionsweise und dem Zusammenwirken der Elemente der Erzeugnisstruktur über deren Schnittstellen dargestellt.
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Systementwicklung, evolutionäre system development, evolutionary Sachgebiet:
SE
Quelle:
Schö
Strategie der Software-Entwicklung zureffizienten Bewältigung rasch veränderlicher Anforderungen während derSoftwareerstellung. Der Leitgedanke anfangs vollständig vorliegender Anforderungen wird aufgegeben. Statt dessen wird der gesamte Entwicklungsprozeß als eine Folge von Entwurfs/Implementations/Evaluations-Zyklen gesehen.

Bemerkung:
Vgl. [Schö] S. 307. Bei evolutionärer Systementwicklung entstehen - im Gegensatz zu evolutionärem Prototyping - mehrere Versionen, die ausschließlich operative Software enthalten. Siehe auch Prototyping zum Ausbau.
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Systementwicklung, objektorientierte system development, objectoriented Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Entwicklung eines Systems mit Softwareanteil unter Einsatz objektorientierter Methoden im Rahmen der Software-Entwicklung. Dies sind im einzelnen: - Objektorientierte Analyse (OOA) - Objektorientiertes Design (OOD) und - Objektorientierte Programmierung (OOP).

Bemerkung:
Diese Methoden werden häufig in Verbindung mit Prototyping und Reuse eingesetzt. Kennzeichen objektorientierter Entwicklung ist inkrementelles und iteratives Vorgehen.
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Systemerstellung Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Submodell, in dem die Erstellung eines IT-Systems geregelt wird. Die Erstellung der Software erfolgt unter Berücksichtigung der Schnittstelle zur Hardware.
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Systemsicherheit system reliability Sachgebiet:
SI
Quelle:
VM
Fähigkeit einer Funktionseinheit, innerhalb vorgegebener Grenzen für eine gegebeneZeitdauer kein Fehlverhalten zu bewirken oder eintreten zu lassen.

Bemerkung:
Die Systemsicherheit ist von der Datensicherheit zu unterscheiden.
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Systemverwalter system administrator Sachgebiet:
AB
Die Rolle in der Rechteverwaltung, die alle anderen Rollen und Rechte in der Systemverwaltung vergibt (z. B. Super-User).
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Überischt der Sachgebiete

AB Allgemeiner Begriff
k.A. kein Thema
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