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IT Glossar

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Kanal, verdeckter channel, covert Sachgebiet:
SI
Quelle:
ITSK
Kommunikationsweg, der einen den Sicherheitsanforderungen zuwiderlaufenden Informationsfluß ermöglicht.

Bemerkung:
Ein Maß für die Bedrohlichkeit eines verdeckten Kanals ist seine Bandbreite bzw. die mögliche Stärke des Informationsflusses. Sie läßt sich z. B. in Bytes pro Sekunde darstellen.
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Kardinalität cardinality Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Die Kardinalität sagt aus, wieviele Ausprägungen des einen Entitätstyps mitwieviel Ausprägungen des anderen Entitätstyps zu einem beliebigen Zeitpunktverknüpfbar sind.
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Klasse class Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Eine Klasse beschreibt eine Menge von Objekten, die eine gemeinsame Menge von Attributen bzw. Eigenschaften, also eine gemeinsame Struktur, und eine gemeinsame Menge von Methoden, also ein gemeinsames Verhalten, haben.

Bemerkung:
Ein Entitätstyp kann als (passive) Klasse ohne Methoden aufgefaßt werden.
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Klassenbibliothek class library Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
In einer Klassenbibliothek werden vorgefertigte Klassen verwaltet. Diese Klassen repräsentieren universell einsetzbare bzw. häufig verwendete Software-Bausteine,die miteinander kombinierbar sind.
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Klassenhierarchie class hierarchy Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Der durch die Vererbungsbeziehung zwischen Klassen induzierte Graph (bzw. Baum im Falle der Einfachvererbung).
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KM-Plan Sachgebiet:
KM
Quelle:
VM
Produkt des Submodells Konfigurationsmanagement
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Kommunikationstechnik Sachgebiet:
AB
Quelle:
SIHB
Technik, die der Übermittlung von Informationen in Text, Bild und Sprachedient.
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Komponente component Quelle:
VM
Software-Baustein einer Software-Konfigurationseinheit. Komponenten können ihrerseits andere Komponenten, Module und/oder Datenbanken enthalten.
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Konfiguration configuration Sachgebiet:
KM
Quelle:
VM
Eine Konfiguration ist eine benannte und formal freigegebene Menge von Entwicklungsergebnissen, mit den jeweils gültigen Versionsangaben, die in ihrer Wirkungsweise und ihren Schnittstellen aufeinander abgestimmt sind und gemeinsam eine vorgegebene Aufgabe erfüllen sollen.
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Konfigurationseinheit (KE) Sachgebiet:
KM
Quelle:
VM
Eine Konfigurationseinheit ist Gegenstand de rAktivitäten des Konfigurationsmanagements (KM) mit abgrenzbaren und zu einem bestimmten Zeitpunkt definierten Eigenschaften (Beschaffenheit und Funktionalität), welche auf möglichst niedriger Ebene unter Berücksichtigung bestimmter Faktoren ausgewählt wird, um den Managementerfordernissen während der Entwicklung und/oder Nutzung zu genügen.

Bemerkung:
Beispiele solcher Faktoren sind Sicherheitsanforderungen, Kostenintensität, Änderungshäufigkeit, Fehlerrate, kommerzielle Verfügbarkeit.
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Konfigurationsmanagement configuration management Sachgebiet:
KM
Quelle:
VM
Submodell, in dem die Verwaltung der während der Systementwicklung anfallenden Produkte aller vier Submodelle geregelt wird. Ihre verschiedenen Versionen und Beziehungen zueinander werden konsistent gehalten, Änderungen überwacht und Zugriffe kontrolliert.
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Konfigurierung Sachgebiet:
AB
Quelle:
ITSK
Wahl einer der für ein IT-System möglichen Ausprägungen (hard- und softwareseitig).
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Konsistenz consistency Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Zustand, in dem für einen Betrachtungsgegenstand alle Integritätsbedingungen erfüllt sind.
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Konsistenz, externe consistency, external Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Übereinstimmung der systeminternen Daten mit den Fakten in der Realität, die sie repräsentieren sollen.

Bemerkung:
Externe Konsistenz impliziert interne Konsistenz, da die Realität immer ihren eigenen semantischen Zusammenhängen genügt. Ändert sich die Realität (z.B.Wirtschaftsabläufe) so, daß die ursprünglichen Zusammenhänge nicht gewahrt bleiben, so verliert das System seine Gültigkeit, da seine Spezifikation nichtmehr der Realität, die es repräsentieren soll, entspricht.
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Konsistenz, interne consistency, internal Quelle:
Eigendefinition
Begriffe der realen Welt, zwischen denen semantische Zusammenhänge existieren, sind in IT-Systemen auf syntaktische Strukturen abgebildet. Elemente der syntaktischen Strukturen können einander widersprechen oder eben nicht, je nachdem, ob sie den semantischen Zusammenhängen genügen oder diesen zuwiderlaufen. Widersprechen sich dieElemente syntaktischer Strukturen eines IT-Systems nicht, besteht interne Konsistenz.

Bemerkung:
Im Zusammenhang mit Sicherheitsmodellierung im kommerziellen Bereich werden interne und externe Konsistenz zuweilen unter dem Begriff (Daten-) Integrität zusammengefaßt. Intern konsistente Daten müssen nicht externkonsistent sein. Z.B. veraltete Daten können sehr wohl intern (zueinander) konsistentsein, ohne die aktuelle Realität widerzuspiegeln (d.h. sie sind nicht konsistent zur externen Wirklichkeit).
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Konsistenzbeweis consistency proof Sachgebiet:
AB
Quelle:
ZSI
Beweis der Widerspruchsfreiheit von Formeln (z. B. der Prädikatenlogik); d.h. formaler Beweis der Erfüllbarkeit dieser Formel.
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Konsolidierung Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Kontrolliertes Zusammenführen vonTeilmodellen zu einem Gesamtmodell.
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Korrektheit correctness Sachgebiet:
QS
Quelle:
Eigendefinition
Korrektheit liegt vor, wenn eine beliebige Spezifikation durch die entsprechende Implementierung vollständig und exakt erfüllt ist.

Bemerkung:
Korrekt ist die Implementierung im Hinblick auf die dazugehörige Spezifikation. Gleichzeitig kann diese Implementierung (auch Betrachtungseinheit) inkorrekt sein im Hinblick auf eine andere Spezifikation oder im Hinblick auf die Erwartung des Benutzers/Anwenders. Die Korrektheit impliziert auch die Erfüllung nicht-funktionaler Anforderungen an die Funktionseinheit, sofern diese spezifiziert sind.
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Kritikalität criticality Sachgebiet:
QS
Quelle:
VM
Die Kritikalität einer Einheit drückt aus, welche Bedeutung ihrem Fehlverhalten beigemessen wird. Die Kritikalität wird in Stufen angegeben, wobei die Einstufung umsohöher ist, je gravierendere Auswirkungen bei Fehlverhalten zu erwarten sind.
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Kritikalitätsstufe criticality category Sachgebiet:
QS
Quelle:
VM
Ein einer Funktionseinheit zugeordneter Wert aus einer (vorgegebenen) aufsteigend geordneten Menge von Werten. Je höher der Wert einer Funktionseinheit ist, desto gravierendere Auswirkungen sind bei ihrem Funktionsversagen zu erwarten.

Bemerkung:
Weder die Zahl der Kritikalitätsstufen, noch deren jeweils zugeordnete Auswirkungen sind universell festgelegt. Dies ist je Anwendungsbereich oder individuell je Aufgabenstellung zu leisten.
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Überischt der Sachgebiete

AB Allgemeiner Begriff
k.A. kein Thema
KM Konfigurationsmanagement
KO Kommunikationstechnik
PM Projektmanagement
QS Qualitätssicherung
SE Software Engineering
SI Sicherheit
UML Unifed Modelling Language
VW Vertragswesen

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