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IT Glossar

I


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identification siehe Identifikation
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Identifikation identification Sachgebiet:
SI
Quelle:
ITSK
Identifikation ist die Bestimmung der Identität eines Subjekts bzw. Objekts.
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incremental development siehe Entwicklung, inkrementelle
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Indikator feature Sachgebiet:
QS
Quelle:
I9126
Indikatoren sind ausgewiesene Eigenschaften eines Software-Produkts, die zu den Qualitätsmerkmalen in Beziehung gesetzt werden können.

Bemerkung:
Beispiele für Indikatoren sind Pfadlänge,modularer Aufbau, Programmstruktur und Kommentare.
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inference siehe Inferenz
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Inferenz inference Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Begriff aus dem Bereich der Datenbanksicherheit. Er bezeichnet den Umstand, daß potentielle Verletzungen der Sicherheitspolitik durch eine Folge gemäß der Sicherheitspolitik erlaubter Abfragen in Verbindung mit Schlußfolgerungen des Benutzers auftreten können.

Bemerkung:
Ein Beispiel: Das Gehalt des Chefs darf nicht abgefragt werden, der Gehaltsbereich für alle Angestellten aber schon. Zusammenmit der plausiblen Vermutung, daß der Chef am oberen Ende des Gehaltsbereichs angesiedelt ist, ermöglicht dies die Ableitung des Chefgehalts.
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Information information Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Information ist ein existentes, nicht an eine Repräsentation gebundenes, anderen Menschen vermittelbares Element des Wissens oder einer Meinung. Sie kann nach vorgegebenen Regeln auf Daten abgebildet werden. Potentielles (ableitbares, noch nicht manifestiertes) Wissen wird nicht als Information bezeichnet.

Bemerkung:
Information wird häufig fälschlicherweise mit Datum (=Singular von Daten) gleichgesetzt.
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information siehe Information
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information flow control siehe Informationsflußkontrolle
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information hiding siehe Geheimnisprinzip
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Information Resource Dictionary System (IRDS) Sachgebiet:
SE
Quelle:
ISOIRDS
IRDS ist ein Standardvorschlag von ISO und ANSI, mit dem die Basisdatenhaltung eines Data Dictionaries festgelegt werden soll (vgl.Repository).
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information system siehe Informationssystem
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information technology (it) siehe Informationstechnik (IT)
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Information, sensitive information, sensitive Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Information, der von ihren Eignern/Betroffenen, Verantwortlichen oder von Gesetzes wegen wesentliche Bedeutung zugemessen wird und für die Bedrohungen gesehen werden.
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information, sensitive siehe Information, sensitive
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Informationsflußkontrolle information flow control Sachgebiet:
SI
Quelle:
SGDN
Ein Konzept, das verlangt, daß Informationsflüsse innerhalb eines Systems so kontrolliert werden, daß die in bestimmten Objekttypen enthaltene Information über keinen Kanal oder Subkanal zu bestimmten anderen Objekttypen gelangen kann.
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Informationssystem information system Sachgebiet:
AB
Quelle:
LIDV
System, dessen Hauptzweck in der Aufnahme,Verarbeitung und Weitergabe von Informationen besteht.
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Informationstechnik (IT) information technology (it) Sachgebiet:
AB
Quelle:
SIHB
Im Sinne des BSI-Errichtungsgesetz umfaßtsie alle technischen Mittel, die zur Verarbeitung oder Übertragung von Informationen dienen.

Bemerkung:
Technik lt. [Duden]: Gesamtheit der Maßnahmen, Einrichtungen und Verfahren, die dazu dienen, Erkenntnisse praktisch nutzbar zu machen.
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inheritance siehe Vererbung
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inspection siehe Inspektion
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Inspektion inspection Sachgebiet:
QS
Quelle:
Eigendefinition
Eine formale Prüftechnik, in der Dokumente von SW-Produkten, insbesondere Quellcode, detailliert untersucht werden von Person(en), die nicht selbst Autor des Prüfgegenstandes waren, mit dem Ziel, Fehler zu finden und Verstöße gegen Vorschriften aufzudecken. Dabei werden statistische Daten (aus einer Fehler-Datenbank) sowohl verwendet alsauch ermittelt.

Bemerkung:
Nicht zu verwechseln mit dem Begriff Inspektion der Umgangssprache. Die gebräuchlichsten Anwendungen sind Code-Inspection und Design-Inspection. vgl. [IEEE 1028].
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instantiation siehe Instanz, Instantiierung
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Instanz, Instantiierung instantiation Sachgebiet:
SE
Quelle:
Eigendefinition
Bevor eine im V-Modell beschriebene (generische) Aktivität durchgeführt wird, muß sie instantiiert (ausgeprägt) werden. Das Ergebnis der Instantiierung ist die Instanz. Eine Instanz ist der konkrete Bezug einer Aktivität auf ein bestimmtes Objekt (z. B.Modul, Komponente, usw.). Oben angeführtes gilt auch für Produkte.

Bemerkung:
Werden beispielsweise in Aktivität SE 2 System-Entwurf drei SW-Einheitenidentifiziert, so muß die Aktivität SE 3 SW-/HW-Anforderungsanalyse dreimalinstantiiert werden (für jede SW-Einheitseparat).
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Integration integration Sachgebiet:
SE
Quelle:
IE729
Der Prozeß, der SW-Elemente, HW-Elemente oder beides in eine größere Einheit einfügt, oder zu einer größeren Einheit (z. B.System) zusammenbaut.
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integration siehe Integration
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integrity siehe Integrität, QS-
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Integrität Sachgebiet:
SI
Quelle:
Eigendefinition
Integrität, bezogen auf eine Information, bezeichnet eine Eigenschaft, die besagt, daß bislang so mit der Information umgegangen wurde, wie es beabsichtigt ist bzw. durch unkorrekten Umgang kein Schaden an der Information eingetreten ist. Integrität, bezogen auf ein System, bezeichnet einen Zustand, der dadurch charakterisiert ist, daß bislang (in der Vergangenheit) nur in erlaubter und beabsichtigter Weise mit den im System enthaltenen Informationen umgegangen wurde oder zumindest kein Schaden an den Informationen eingetreten ist.

Bemerkung:
Der Begriff wird speziell im Bereich der IT-Sicherheit noch so heftig diskutiert, daß hier keine Definition im üblichen Sinn (kurz und prägnant) versucht wird, sondern die essentiellen Aspekte im Sinne einer Umschreibung genannt werden. Integrität ist nicht als Unversehrtheit zu verstehen, die keine Änderung zuläßt. Wichtig ist, daß alle Veränderungen von autorisierten Instanzen und in intendierter Weise vorgenommen werden. Günstig ist, wenn dies in prüfbare Regeln gefaßt werden kann. Die Integrität einer Information (des Systems) ist auch verletzt, wenn die Information verloren geht. Wenn hingegen eine Information verzögert oder fehlgeleitet wird, ist die Information an sich weiter integer, nicht aber das verantwortliche System. Offene Fragen sind, inwieweit Integrität feststellbar ist, weil der absichtsgebundene Umgang mit Informationen nur begrenzt regelbar ist (z. B. kann der Gesamtvorgang integritätsverletzend sein, obwohl alle handelnden Instanzen alle Einzelaktionen ausführen dürfen). Ein anderes Problem ist, inwieweit durch Redundanzmaßnahmen Informationen/Systeme integer sein können, wenn die Daten-Integrität nicht gewährleistet ist.
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Integrität, QS- integrity Sachgebiet:
QS
Quelle:
IE729
Grad, in dem unbefugter Zugriff zu oder Modifikation von Software oder Daten in einem Computersystem beherrscht werden kann.

Bemerkung:
Integrität ist ein Qualitätsmerkmal, wird aber in [ISO 9126] nicht berücksichtigt.
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Integritätsbedingung Sachgebiet:
QS
Quelle:
Eigendefinition
Regel, die den Inhalt und Veränderungen eines Betrachtungsgegenstands kontrolliert.
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interface siehe Schnittstelle
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Interpreter Sachgebiet:
AB
Quelle:
Eigendefinition
Ein Softwaresystem, das ein Programm in einer Quellsprache auf einem logischen Prozessor unmittelbar zur Ausführung bringt, ohne einen permanent verfügbaren Zielcode zu erzeugen.

Bemerkung:
Kann zusammen mit einem Compiler bei einer iterativen oder evolutionären Software-Entwicklung eingesetzt werden.
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IT-System Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Siehe: System
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IT-System, Individuelles Sachgebiet:
SE
Quelle:
VM
Ein individuelles IT-System zeichnet sichdurch folgende Bedingungen aus: Es wird nur vom Ersteller selbst genutzt. Es operiert auf Datenbeständen, über die der Ersteller die alleinige Verantwortlichkeit hat. Es wird ausschließlichauf der Hardware des Erstellers eingesetzt. Es hat keine besonderen sicherheitsrelevanten bzw. qualitativen Anforderungen zu berücksichtigen.
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item siehe Einheit
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Überischt der Sachgebiete

AB Allgemeiner Begriff
k.A. kein Thema
KM Konfigurationsmanagement
KO Kommunikationstechnik
PM Projektmanagement
QS Qualitätssicherung
SE Software Engineering
SI Sicherheit
UML Unifed Modelling Language
VW Vertragswesen

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